Status
Programm
Ort
Größe
Wohneinheiten
Leistungen
Auslober:in
Konstruktion
Nachhaltigkeit
Projektteam
Projektpartner
Beitrag zum Wettbewerb, 2. Preis
Gemeinschaftliches Wohnen
Gräfelfing
BGF 2.206 m2
34
Realisierungswettbewerb
Gemeinde Gräfelfing
Vorgefertigte Holzrahmenkonstruktion
Verbundstofffreie und lebenszyklusgerechte Bauweise
Gregor Tangerding, Ruben Titze, Christin Repp, Antonia Leicht, Leander Strelau
Rabe Landschaften
Veranda zur Würm
Ziel ist Nachnutzung der ehemaligen Brauakademie Gräfelfing zum gemeinschaftsorientierten Wohnprojekt mit 34 Wohneinheiten. Hierfür wird das Dach, die Südfassade sowie die Fußbodenaufbauten des Schulungsgebäudes abgetragen und durch eine Holzrahmenkonstruktion mit Massivholzdecken ersetzt. Die zentrale Treppenanlage wird erhalten und dient als gemeinschaftliche Erschließung des Wohnprojekts.
Hinter das Bestandsgebäude wird ein neuer Gebäudeflügel errichtet. Dieser entspricht in Dimension und Orientierung den in der näheren Nachbarschaft vorhandenen Einfirst-Häusern. Das neue Ensemble passt sich somit in die vorhandene Körnung ein
Die Veranda stellt das verbindende Element zwischen den beiden Baukörpern her und verzahnt darüber hinaus die Wohnbereiche mit den gemeinschaftlichen Nutzungen im Gebäude und den Außenräumen. Alle Wohnungen werden über diese Veranda erschlossen. Im Gelenk der Veranda sind die gemeinschaftlichen Wohnformen und die Gemeinschaftsnutzungen angesiedelt. Durch die Verteilung der Nutzungs- und Wohnungstypen über die Geschosse wird eine vielfältige Mischung erreicht.
Mit dem Verschwenken des neuen Baukörpers öffnet sich die Bebauung zum Naturraum der Würm und zur Nachbarschaft. Veranda und Dachgärten formulieren die geforderten Rücksprünge auf spielerische Weise. Drei Gartenbereiche strukturieren das Grundstück: Obstgarten, Nachbarschaftsgarten und ein Grüner Spielflur. Die drei Gärten werden eingefasst von einem Saum aus Bestandsbäumen und neuen biodiversen Pflanzungen
Die vorgefertigte Holzrahmenkonstruktion mit Massiv Holzdecken und verbundstofffreiem Innenausbau dient als wirtschaftliche und flächensparende Lösung für ein ökologisches und wohngesundes Gebäude.
Ortstypische Erweiterung
Städtebauliche Öffnung
Verzahnung
Grundriss Erdgeschoss
Grundriss 1. Obergeschoss
Grundriss 2. Obergeschoss
Nutzungsverteilung & Grundrissflexibillität
Qualitätsvolle Freisitze
Veranda als Ort der Begegnung
Gemeinschaftsraum zum Nachbarschaftsgarten